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Blaubandbärbling ArtikelBuch-Tipp: Botanica. Das ABC der Pflanzen. 10.000 Arten in Text und Bild Unverzichtbar!!! Die Botanica ist ein Buch, auf das ich auf keinen Fall mehr verzichten will. Es gibt kaum eine Pflanze, die ich dort noch nicht gefunden habe, meist sogar mit Bild.
Ich habe mein Exemplar schon seit Jahren (mit vollständigem Register) und nehme es stets wieder zur Hand, wenn ich etwas von einer mir unbekannten Pflanze lese oder... Blaubandbärbling, Pseudorasbora parva | |
Der Blaubandbärbling, Pseudorasbora parva, stammt ursprünglich aus Asien und wurde von dort zusammen mit Graskarpfen und anderen wirtschaftlich interessanten Arten in den 60er Jahren eingeführt. Anfangs verbreitete er sich überwiegend in dem Einzugsbereich der Donau, 1982 wurde er erstmals in Österreich gefunden. P. parva wird besonders leicht mit anderen Arten in dem Zuge von Besatzmaßnahmen in Fischteiche eingeschleppt. 1994 konnte der Blaubandbärbling auch in dem Neusiedler See nachgewiesen werden, wo er sich massenhaft vermehrt.
P. parva kann innerhalb eines Sommers eine Länge von neun Zentimetern erreichen und es können bis zu drei Generationen in einem Sommer heranwachsen. Der Blaubandbärbling stellt in erster Linie eine massive Nahrungskonkurrenz zu anderen Fischen dar, besonders zu Jungfischen.
siehe auch: Bioinvasion, Main-Donau-Kanal
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